Riot Tracks Dezember

January 9, 2018

 

Hier präsentiert Ben Derriss (derzeit aus Kansas City - Missouri USA) zehn Riot Tracks in Backlinks zu Spotify. Reinhören oder auf Spotify folgen. Diese monatlich wiederkehrende Einträge laden alle Fans zum Wiederkommen ein.

1. Ride – Lannoy Point

Die Shoegaze-Band Ride, die hier doch sehr modern daherkommt, wurde bereits 1988 in Oxford gegründet. Prominentestes Mitglied der Kapelle ist der ehemalige Oasis-Bassist Andy Bell, der hier zum ersten Mal seit Jahren mal wieder mit seinen alten Kumpanen an den Start geht. Mehr als gelungen!

2. Rex Orange County – Loving is easy

Hinter dem Projekt Rex Orange County verbirgt sich der englische Singer/Songwriter Alex O’Connor. Mit Loving is easy liefert er uns hier eine lässige Frühlingsballade. Yeah, Frühling...ein gutes Stichwort!

 

3. Itaca – Mi manchi

„Italo-Pop ist eigentlich fast immer mies“ (Unbekannt). Wir schließen uns diesem Zitat fast an – FAST. Die in Berlin ansässigen, stark vom Italo-Pop der 70s/80s beeinflussten, Italiener Ossi Viola und Lo Selbo beweisen uns auf eingängige Weise das Gegenteil. Softpop wie er sein muss!

 

4. Joy Wellboy – Lay down your blade

 Das etwas unterschätzte Pärchen Joy Wellboy liefern seit Jahren elektronischen Gitarren-Dream Pop, der sich sehen lassen kann. Auch die neue Nummer überzeugt uns und blieb diesen Monat nachhaltig im Ohr hängen.
 

5. Houndmouth – Say it

 

Eine Gute-Laune-Nummer hatten wir lange nicht. Also, Zeit wird’s! Die US-Folkrocker Houndmouth aus Indiana liefern uns mit Say it eine feine Uptempo-Nummer, auf die sich’s gut tanzen lässt.
 

 

 

6. The Lone Bellow – Marietta

Wem unsere Songauswahl bisher zu fröhlich war, dem sei Marietta von The Lone Bellow ans Herz gelegt. Die in Brooklyn ansässigen Musikanten zwirbeln hier eine gefühlvolle Ballade, die mit einer leidenschaftlichen Stimme und einem schönen Arrangement überzeugt.

7. The Cactus Blossoms – Powder Blue

Powder Blue klingt eher so nach 50s, ist aber tatsächlich ziemlich neu. Genauer gesagt aus dem Jahr 2016. Jack Torrey und Page Burkum wissen was sie hier tun. Ohne Retrogehabe spielen die beiden hier eine gelungene Nummer.

8. Harry Styles – Sign of the times

 

 

 

Warte, Harry Styl...ist das nicht?! Ja, er ist der Typ von One Direction. Aber das schert uns hier jetzt mal nicht weiter, denn die Nummer hier ist wirklich gut. Sehr gut sogar! Sign of the times ist eine 1A-Stadionrock-Hymne, für die man schon mal das Feuerzeug in die Höhe halten kann. 
 

 

9. Kiki Gyan – Disco Dancer

 Kiki Gyan war seinerzeit in den 70s ein bekannter Musiker, der im Disco-Genre zuhause war. Der aus Ghana stammende Kiki liefert mit Disco Dancer eine mehr als funky-tanzbare Disco Hymne. Da will man sich gleich in einen weißen Schlaghosen-Anzug werfen, den Afro zurechtkämmen und auf dem Dancefloor loslegen.

10. Albin Gromer – Allt far plats i dig

Der aus Malmö stammende Soul-HipHop-whatever Musiker Albin Gromer macht es uns nicht einfach. Erstmal verstehen wir kein Wort von dem was er uns hier vorlegt und zweitens lässt sich seine Musik kaum fassen – so unterschiedlich sind seine Tracks. Ein Highlight hat uns diesen Monat begleitet. Der Nordmann kommt lässig, experimentell und sympathisch daher. Nice!

 

 

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