Riot Tracks November

December 10, 2017

 

1. Sorry Signs on Cash Machines von Mason Jennings

 

Mason Jennings, seines Zeichens gitarrenschwingender US-Singer/Songwriter besingt in dieser astreinen Ballade den guten alten struggle mit dem L-Wort. Er macht das nicht schlecht muss man sagen.
 

2. Algiers von The Afghan Whigs

 

Eigentlich liefern die Musiker der Afghan Whigs aus Ohio mit „Algiers“ einen relativ atmosphärischen Song. Die soulige Stimme von Greg Dulli und die ein wenig nach Mariachi klingenden Gitarren geben dem Track einen sehr eigenen Drive. Trotzdem, oder genau deswegen eine richtig gute Nummer!

3. Sons & Daughters von The Decemberists

 

Portland oder Portlandia – die Heimat zahlreicher Hipster dieser Welt beheimatet auch die Indiefolkies der Decemberists. Obwohl der Bandname schon ein bisschen bescheuert klingt liefert die Kapelle mit Sons & Daughters einen hymnischen Ohrwurm, der wirklich was zieht.

4. Minor Swing von Django Reinhardt

 

Jean „Django“ Reinhardt war vermutlich eine ziemlich coole Sau. Als Gitarrist, Komponist und Bandleader im Paris der 30er und 40er war der Sohn zweier französischer Sinti einer der Mitbegründer und Vorreiter des europäischen Jazz. „Minor Swing“ ist eine mehr als stilvolle Nummer, die den Hörer in die alten Tage zurückversetzt. Cheers!

5. Grandmother’s Dream von Erik Söderlind

 

Etwas modernere Jazzklänge liefert uns dieser Tage der schwedische Gitarrist Erik Söderlind. Beim Hören dieser entschleunigten Nummer möchte man Omi am liebsten gleich ins Schlummerland hinterherfliegen.
 

6. Changes von Charles Bradley

 

Der New Yorker Soulsänger Charles Bradley besingt in „Changes“ auf sehr kraftvolle Weise, dass die Weichen des Lebens immer wieder neu gestellt werden. Trotz seiner leider nur kurzen Karriere hat der „Screaming Eagle of Soul“ zeitlose Tracks hinterlassen, die hoffentlich noch lange den Weg auf die Plattenspieler dieser Welt finden.

 

7. It all feels right von Washed Out

 

Hinter Washed Out verbirgt sich Ernest Greene aus Georgia. „It all feels right“ ist eine psychedelisch angehauchte Dream Pop Nummer, die ein wenig verschroben aber äußerst sympathisch ums Eck kommt.
 

8. List of People (to try and forget about) von Tame Impala

 

Über die australische Psychedelic Rock Band Tame Impala muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Die Musikanten um Mastermind Kevin Parker haben in den letzten Jahren ziemlich abgeräumt. „List of People“ ist auf dem aktuellen Album „Currents“ vertreten und verzaubert unsere Ohren mit spacigem Pop-Psych.  
 

9. Catch the Breeze von Slowdive

 

Schon wieder Slowdive? Waren die nicht schon letzten Monat im Mixer?! Ja, waren sie. „Catch the Breeze“ zeigt allerdings eindrucksvoll, warum mit den britischen Shoegaze-Helden immer zu rechnen ist. Der Track aus dem Jahr 1991 hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, klingt aber immer noch verdammt catchy.
 

10. Lips (Edu Imbernon Remix) von The XX

 

 Der spanische Elektro-Produzent Edu Imbernon hat die XX durch den Mixer gedreht – und wie!
 

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